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PAK-Entfernung


Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe auch PAK genannt sind in vielen Produkten enthalten. PAKs sind fest und in Wasser schlecht, dafür jedoch in Fetten und Ölen gut löslich. In der Regel haften sie sich gut an Ruß-, Boden- oder Staubpartikel an. In älteren Gebäuden stößt man oft auf das schwarzbraune Abdichtungs-, Isolier- und Klebemittel Teerpech. Aber auch in Schlacke, Holz, Filz, Pappe, Kork und Sand kann man Teer als Zuschlagmittel finden.

Materialien, die über 50mg/kg Trockensubstanz (TS)  Benzo(a)pyren enthalten, sind gemäß Gefahrstoffverordnung (GefSoffV) in Verbindung mit der TRGS 905 (Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe) als krebserzeugend Kategorie K2 eingestuft. Unabhängig hiervon gelten Materialien mit einem Gesamtgehalt von mehr als 100 mg/kg TS PAK als gefährlicher Abfall und sind entsprechend den geltenden gesetzlichen Bestimmungen fachgerecht zu entsorgen.

Da PAK wie bereits eingangs erwähnt eine geringe Flüchtigkeit aufweisen, werden Sie hauptsächlich als Staubpartikel über die Atemwege aufgenommen, wo sie gesundheitliche Schäden verursachen. Für einen großen Teil der einzelnen Stoffe liegen derzeit noch keine ausreichend aufschlussreichen Untersuchungen über eine eventuelle Gesundheitsgefährdung vor.

Für eine der Referenzsubstanzen, dem Benzo(a)pyren, jedoch schon – für diese wurden deshalb auch schon verpflichtende Grenzwerte festgelegt, da es laut derzeit gültigem Gefahrstoffrecht für den Menschen als

  • krebserzeugend (K2-Stoff)
  • erbgutverändernd (M2-Stoff)
  • beeinträchtigend für die Fortpflanzungsfähigkeit (RF2-Stoff)
  • fruchtschädigend (RE2-Stoff)

eingestuft wird. Zusätzlich kann Benzo(a)pyren über die Haut aufgenommen werden, was sein Schadpotential noch einmal verstärkt.

Die Entfernung und Entsorgung von mit PAK-belasteten Materialien darf deshalb nur von Firmen durchgeführt werden, die über die notwendigen Zertifikate und Nachweise verfügen, sowie des Weiteren über geschultes Personal und alle notwendigen technischen Gerätschaften verfügen – wie zum Beispiel der U.C.E. Höckert GmbH. Da während den Arbeiten zur Sanierung von PAK-Schadstoffen bestimmte Vorkehrungen und Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden müssen.

So muss zum Beispiel darauf geachtet werden, dass die entstehenden und bereits vorhanden Stäube nicht verschleppt werden. Deshalb muss der Arbeitsbereich räumlich von benachbarten Bereichen abgetrennt werden, wobei der Zutritt durch eine zumindest Ein-Kammer-Schleuse zu erfolgen hat. Außerdem müssen staubarme Arbeitsverfahren angewendet werden und das zu entsorgende Material anschließend so verpackt werden, dass kein PAK mehr freigesetzt werden kann.

Sollte sich in Ihrem (Holz)-Fußboden also schwarzer Klebstoff befinden, dann sollten Sie an eine Untersuchung dieses Klebermaterials denken, um sich über ein eventuelles gesundheitsgefährdendes Potential Klarheit zu verschaffen. Vor allem, falls Sie Eltern von Kleinkindern sein sollten. Bei vernagelten oder weiß verleimten Böden kann hingegen Entwarnung gegeben werden.

Sollten Sie also in Ihrem Haus oder Bürogebäude (oder auch sonstiger jeglicher Liegenschaft) in Berlin ein PAK-Problem vorliegen haben, welches nach Sanierung fordert, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen ein persönliches Erstgespräch inklusive Besichtigung und Beratung direkt am Objekt, um danach ein für sie maßgeschneidertes Angebot zu erstellen.

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Leistungen zu PAK-Entfernung und PAK-Entsorgung in Berlin.

PAK-Entfernung-Entsorgung-Schadstoff