KMF-Entfernung

Mineralische Faserdämmstoffe bestehen zu mindestens 90% aus künstlichen Mineralfasern (KMF), Kunstharz, Öle und weitere Zusätze. Sie wurden und werden insbesondere als Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz verwendet.

Mineralische Faserdämmstoffe die vor 1996 eingebaut wurden enthalten KMF, die als krebserzeugend eingestuft sind. In der Zeit bis Juni 2000 wurden sowohl alte sowie neue mineralische Faserdämmstoffe eingebaut. Seit Juni 2000 gilt für die alte Mineralwolle mit Ihren als krebserzeugend eingestuften Fasern das Herstellungs- und Verwendungsverbot gemäß Anhang II Nr. 5 Abs. 1 der Gefahrstoffverordnung (GeffStoffV). Sachgemäß eingebaute und verbaute Mineralwolle-Dämmstoffe stellen in der Regel aber keine Gesundheitsgefährdung dar, sodass zwar ein Verwendungsverbot aber kein Sanierungsgebot besteht. Bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle sind jedoch neben der GefStoffV auch die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) 521 sowie die Unfallverhütungsvorschriften zu beachten.

Sind Künstliche Mineralfasern so gefährlich wie Asbest?

Bei weitem nicht. Trotzdem sollte bei der Verwendung von Mineralwolleprodukten in Innenräumen darauf geachtet werden, dass diese ordnungsgemäß verbaut werden. Sprich – direkter Kontakt mit der Raumluft sollte vermieden werden. Das geschieht vor allem durch das Anbringen eines Rieselschutzes und durch die Einhaltungen von allgemeinen baulichen Massnahmen, die dem Schutz der Innenräume vor Dämmmaterialien dienen.

Dazu gehört, dass sich der Dämmstoff an der Aussenwand befindet, es sich um ein zweischaliges Mauerwerk inklusive innenliegender Dämmschicht handelt und dass Fäserdämmstoffe bei der Verwendung in Innenräumen und im Dachbereich immer mit einer dichten Verkleidung abgedeckt werden sollten.

Beurteilung der Faserkonzentration in Innenräumen (Umweltbundesamt). Diese Angaben beziehen sich auf die sogenannten lungengängigen Fasern.

 

KMF-KonzentrationBeurteilung / Bewertung:
< 500 F/m³nicht erhöht bis geringfügig erhöht
ca. 500 F/m³mäßig erhöht
um 1000 F/m³deutlich erhöht
>> 1000 F/m³stark erhöht

 

Sollten Sie also in Ihrem Haus oder Bürogebäude (oder auch sonstiger jeglicher Liegenschaft) in Berlin Renovierungs- oder Abrißarbeiten vornehmen, bei welchen voraussichtlich künstliche Mineralfasern (KMF) anfallen werden, die es in weiterer Folge zu entfernen und entsorgen gibt, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen ein persönliches Erstgespräch inklusive Besichtigung und Beratung direkt am Objekt, um danach ein für sie maßgeschneidertes Angebot zu erstellen.

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Leistungen zu KMF-Entfernung in Berlin.

KMF-Entfernung-Mineralwolle